Häufige Fragen

Häufige Fragen

Therapiedauer

Die Dauer einer Psychotherapie variiert individuell stark und kann je nach Ausgangslage, Fragestellung und Therapieprozess zwischen einigen Wochen und mehreren Jahren betragen.

 

Sitzungsfrequenz

In der Regel finden die Sitzungen ein bis zwei Mal pro Woche statt. Bei stark abgegrenzten Fragestellungen kann es zu einer niedrigeren Sitzungshäufigkeit kommen. Um im Zuge einer niederfrequenten Therapie auf Themen näher eingehen zu können, bietet sich die Zusammenlegung zweier Einheiten zu einer Doppeleinheit an. Da die psychotherapeutische Behandlung ein dynamischer Prozess ist, kann sich die Sitzungshäufigkeit im Laufe der Zeit ändern.

 

Ablauf der Therapie

siehe → Ablauf der Psychotherapie

 

Absageregelung

Sollte es Ihnen nicht möglich sein einen Termin wahrzunehmen, bitte diesen zum ehestmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch 48 Stunden davor (Montag-Termine spätestens am Freitag davor bis 12 Uhr) abzusagen. Nicht rechtzeitig stornierte oder versäumte Termine werden in voller Höhe in Rechnung gestellt.
Für die Absage einzelner Termine genügt es, wenn Sie mir eine SMS schicken (bitte nicht auf die Mobilbox sprechen). Ich werde Ihre Absage schnellstmöglich bestätigen.
Sollte es mir nicht möglich sein meinerseits Termine einzuhalten, so werde auch ich Sie ehestmöglich darüber informieren.
Falls Sie Ihre Therapie beenden möchten, wäre mindestens eine letzte gemeinsame Sitzung sinnvoll.

 

Schweigepflicht

“Die Verschwiegenheitspflicht ist ein zentrales Element der Psychotherapie.
§ 15 des Psychotherapiegesetzes verpflichtet PsychotherapeutInnen sowie deren Hilfspersonen zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse. Die Verschwiegenheitspflicht besteht allgemein, somit grundsätzlich uneingeschränkt gegenüber jedweder Person oder Einrichtung außerhalb der KlientInnen/PatientInnen, also z.B. gegenüber Ehepartnern, sonstigen Familienangehörigen, staatlichen Dienststellen oder anderen Sozialeinrichtungen.
Die Verschwiegenheitspflicht der PsychotherapeutInnen ist somit wesentlich strenger gefasst als beispielsweise jene der ÄrztInnen.
Wünschen KlientInnen/PatientInnen ausdrücklich eine Datenweitergabe an z.B. Versicherungen, ist eine wirksame Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht unerlässlich.”

Quelle: Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie

 

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

Das von mir abgeschlossene Doktorat in Psychotherapiewissenschaft ist zusätzlich und losgelöst von dem Status als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision zu betrachten.
Nach erfolgreich absolvierter Statusprüfung bei der Österreichische Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie darf ich den Titel “Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision” führen. Somit bin ich zur eigenständigen psychotherapeutischen Tätigkeit unter Supervision berechtigt. Sie sind bei mir daher “privat” in Behandlung, es besteht keine Möglichkeit der Teilrefundierung seitens öffentlicher Krankenkassen.
Weitere Details zum Status des Psychotherapeuten in Ausbildung unter Supervision finden Sie in der Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit.
Ich bin Mitglied beim Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP).

 

Keine Kassen

Eine Teilrefundierung seitens öffentlicher Krankenkassen ist in meiner Praxis nicht möglich, da ich Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision bin. Sie sind bei mir daher “privat” in Behandlung. Bei PsychotherapeutInnen, bei denen eine Teilrefundierung durch eine Kasse möglich ist, kann es nach rechtzeitiger Prüfung des Falls durch den jeweiligen öffentlichen Versicherungsträger und dem Vorliegen einer krankheitswertigen Störung zu einem nachträglichen Zuschuss (z. B. SVA: EUR 21,80 pro Sitzung, WGKK: EUR 28,- pro Sitzung) für einen begrenzten Behandlunszeitraum kommen.

In Österreich ist eine vollständige Kostenübernahme durch öffentliche Hand – im Gegensatz zu beispielsweise Deutschland – leider keine Selbstverständlichkeit. Vollfinanzierte Psychotherapie ist stark begrenzt und nur unter bestimmten Bedingungen und bei bestimmten PsychotherapeutInnen (nicht bei mir) verfügbar. Details für Wien können Sie bei der Wiener Gesellschaft für Psychotherapeutische Versorgung und dem Verein für ambulante Psychotherapie erfragen.

 

Kostenersatz durch private Versicherungsträger

Etwaige Kostenübernahmen privater Versicherungsträger klären Sie bitte mit der jeweiligen Vertretung ab.

 

Steuerliche Absetzbarkeit

Unter gewissen Voraussetzungen kann eine steuerliche Absetzbarkeit der Psychotherapiekosten gegeben sein. Dann können diese als “außergewöhnliche Belastung” im Rahmen der ArbeitnehmerInnen-Veranlagung oder Einkommenssteuererklärung steuermindernd angeführt werden. Als ein wichtiger Anhaltspunkt gilt dabei: Je höher die außergewöhnlichen Belastungen (hierzu können auch zusätzlich Arztrechnungen etc. zählen) im Verhältnis zum Einkommen innerhalb eines Kalenderjahres sind, desto eher ist eine steuerliche Absetzbarkeit der gesamten außergewöhnlichen Belastungen gegeben. Nähere Details erfahren Sie hier.

 


 

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Gerne informiere ich Sie im Rahmen eines Erstgesprächs:

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